IBAN ist die Abkürzung für International Bank Account Number und steht für das neue international gültige Kontoformat. Im Aufbau ist eine IBAN für alle teilnehmenden Länder gleich; sie umfasst maximal 34 Stellen. Die Schweiz hat die IBAN ihren Bedürfnissen entsprechend auf 21 Stellen festgelegt.
Damit die IBAN rasch zur Hand ist, wird sie auf der Raiffeisen Maestro-Karte, der Kontokarte und auf allen Kontoauszügen abgebildet. Die IBAN ist auch auf roten Einzahlungsscheinen zu finden. Sie finden Ihre IBAN natürlich auch im E-Banking.
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Unter www.iban.ch haben Sie die Möglichkeit, eine IBAN selber zu berechnen, indem Sie die Bankclearing-Nummer und die Kontonummer eingeben.
CH31 8123 9000 0012 4568 9
| CH | 2-stelliger Ländercode / CH für die Schweiz |
| 31 | 2-stellige Prüfziffer, pro Konto und Bank individuell |
| 81239 | Bankenclearingnummer, eindeutiges Erkennungsmerkmal der kontoführenden Bank des Zahlungsempfängers (pro Bank individuell) |
| 12456.89 | 12-stellige Kontonummer des Zahlungsempfängers, wo nötig mit führenden Nullen auf 12-Stellen ergänzt |
Die IBAN erhält keine Sonderzeichen wie Punkte, Trennstriche o.ä. Die IBAN wird im Schriftverkehr immer in 4er-Blöcken dargestellt, damit sie leichter lesbar ist. Bitte achten Sie vor allem auf die letzte, freistehende Zahl.
Die IBAN enthält alle notwendigen Informationen, um eine vom Zahlungspflichtigen ausgelöste Zahlung automatisiert - über mehrere Finanzinstitute innerhalb Europas und über unterschiedliche Zahlungssysteme - zum Rechnungssteller zu leiten. Der Zahlungsverkehr wird dadurch massiv vereinfacht und rationalisiert.
Durch die in der IBAN enthaltenen Angaben (Land, Prüfziffer, Finanzinstitut und Kontonummer) wird der europaweite Zahlungsverkehr erheblich vereinfacht und beschleunigt. Die IBAN kann national und international verwendet werden und wird von den Finanzinstituten akzeptiert. Die IBAN senkt die Fehlerquote in der Zahlungsübermittlung massgeblich und reduziert dadurch aufwändige Abklärungen und Korrekturarbeiten.
Für die Korrespondenz mit den Raiffeisenbanken kann die IBAN oder - wie bis anhin - die gewohnte Kontonummer verwendet werden.
Gegenüber Dritten kann die IBAN immer dann angegeben werden, wenn die Bankverbindung genannt werden muss.
Insbesondere bei Zahlungen aus dem Ausland ermöglicht die IBAN eine direkte Adressierung bis zum Endbegünstigten. Dies gilt auch dann, wenn Sie Zahlungen ins (europäische) Ausland leisten müssen. In diesem Fall ist es von sehr grossem Vorteil, wenn Sie vom Begünstigten die IBAN verlangen und diese auch für Ihren Zahlungsauftrag verwenden. Dadurch wird eine direkte Zahlungsweiterleitung ermöglicht und Fehlzahlungen können nahezu ausgeschlossen werden.
Bei Rechnungsstellung ins europäische Ausland sollten Sie immer Ihre IBAN angeben. Von grossem Vorteil ist auch, wenn Sie zusätzlich die SWIFT-Adresse Ihrer Raiffeisenbank nennen. Die gültige SWIFT-Adresse Ihrer Raiffeisenbank finden Sie bei den Bankdetails unter "Bankverbindung".
Ihre Kundenberaterin oder Ihr Kundenberater stehen für weitere Auskünfte gerne zu Ihrer Verfügung.
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